Frühjahrskollektion – Teil 3

In den letzten Tagen und Wochen habe ich viel gemacht, vor allem habe ich viel genäht. Aber der Reihe nach:

Mit meiner ersten Tunika (Frühjahrskollektion – Teil 2) war ich nicht ganz zufrieden. Zum Einen gefiel mir diese gedrittelte Aufteilung nicht so sehr und zum Anderen ist sie ja viel zu groß geworden. Ändern konnte und wollte ich es nicht, der Aufwand dafür erschien mir zu hoch. Für den Garten oder auch als Nachthemd taugt sie allemal und allein vom Lernprozess her hat es sich gelohnt.

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Ich hab dann einen anderen Schnitt ausprobiert: das Modell „Ulla“ von Mamudesign.
Dieses Schnittmuster enthält drei unterschiedliche Variantionen, ein einfaches Shirt und eine geraffte sowie ungeraffte Tuniken. Ich hab mich zuerst für das einfache T-Shirt entschieden, denn dafür hatte ich noch drei Stoffreste, die zum Ausprobieren durchaus tauglich waren.

Also alles wieder von vorne: Schnittmuster abpausen, ausschneiden, Schnittmuster auf Stoff legen und ebenfalls ausschneiden und dann ab an die Nähmaschine.

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Das Ergebnis war mittelprächtig: oben rum, also an den Schultern und im Brustbereich passte das Shirt richtig gut, am Bauch und an den Hüften hätte ich noch ein paar Zentimeter mehr vertragen können. Da „Ulla“ zweigeteilt ist, erschien mir das Problem lösbar.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAlso auf zum dritten Versuch: das obere Teil (Schultern-Brust) ließ ich wie es war und nahm den weiteren Tunika-Teil als Ergänzung. Und ich wählte eine süße Stoffkombination: für den oberen Teil Rot mit weissen kleinen Punkten und für den unteren Teil einen grünen Stoff mit kleinen rot-weissen Fliegenpilzen. Diese Stoffe lagen schon seit mehr als einem Jahr in meinem Regal.

Alles lief gut, die Teile passten alle zusammen und ich hab diesmal auf die spiegelverkehrten Ärmel gedacht. Mit der fertigen Tunika lief ich zum Spiegel im Ankleidezimmer, zog es an und – oje… die Tunika war zu klein bzw. zu eng an den Armausschnitten.

Wieso eigentlich? Das war doch der selbe Schnitt wie beim Shirt und das passte doch?

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Tja, wieder was gelernt: während das einfache Shirt aus elastischem Jersey genäht war, habe ich die Tunika aus gewebtem Baumwollstoff genäht. Ergo: nicht dehnbar.
Ich hätte es eine Nummer größer nähen müssen.

Mein Mann meinte scherzhaft, das wäre doch jetzt der Anfang meiner eigenen Kollektion und wenn ich so weitermache, hätte ich genug zum Verkaufen zusammen.
Pfff, das werden wir ja noch sehen…

…aller guten Dinge sind bekanntlich vier, jedenfalls bei mir. 😉

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