Einkaufstasche mit dem gewissen Extra

Boh, neulich habe ich Tafelstoff entdeckt und ich hatte sofort eine Menge Ideen, was man alles draus nähen könnte. Also musste ich ihn kaufen.

Heute hab ich Einkaufstaschen genäht, aus Baumwollstoff und habe einen dicken Streifen von diesem Tafelstoff auf eine Seite der Tasche genäht. Mit einem schönen Zierstich habe ich ihn fixiert. Das Nähen einer Einkaufstasche ist ja keine wirkliche Herausforderung aber das Ergebnis sieht toll aus, finde ich.

Jetzt kann ich meine Einkaufsliste direkt mit Kreide auf die Tasche schreiben.
Natürlich kann man auch was anderes auf den Tafelstoff schreiben, z.B. „gib nicht so viel Geld aus“ oder auch einfach nur „Guten Tag!“ oder man kann eine Sonne drauf malen oder oder oder.

Falls ihr euch fragt, was ich auf die rechte (karierte) Tasche geschrieben habe: das ist die gleiche Einkaufsliste, nur auf tschechisch. 😉

Jetzt hab ich mir einen speziellen flüssigen Tafelstift gekauft, der angeblich abwaschbar sein soll.
Pffff, denkste, ich bekomme die Kreide nicht wieder abgewischt. Ich hab es mit einem feuchten Lappen versucht, mit Spülmittel, mit Scheuermilch… aber die Schrift ist nach wie vor sichtbar.
Jetzt will ich ja nicht immer das Gleiche einkaufen, hat jemand von euch eine Idee, wie ich die „Kreide“ wieder abbekomme, ohne den Tafelstoff zu beschädigen?
Schreibt eure Ideen doch bitte als Kommentar unter diesen Beitrag. Vielen lieben Dank!

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Ein ganz besonderer Kameragurt

Fotografiert jemand von euch? Also jetzt nicht mit dem Handy sondern mit einem richtigen Fotoapparat? Diejenigen, die jetzt mit dem Kopf nicken, kennen es wahrscheinlich: ein Fotoapparat wiegt.

Vorletztes Jahr habe ich einen Umstieg von digitaler Spiegelreflex auf eine spiegellose Systemkamera vollzogen, ich bin dadurch nicht nur einiges an Kilos los geworden (nur auf die Kameraausrüstung bezogen 😉 ) , sondern auch einiges an Geld. Aber meine Schulter ist es mir wert.
Dennoch war mir mein bisheriger Kameragurt (ein sogenannter Slinggurt) nicht ergonomisch genug, der Gurt liegt auf der linken Schulter über Kreuz, so dass die Kamera auf der rechten Körperseite ankommt und ich sie bequem mit der rechten Hand greifen kann. Im Prinzip eine gute Sache aber eben einseitig belastet.

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Da ich meistens eh mit dem Kamera-Rucksack unterwegs bin, habe ich mir einen Kameragurt gebastelt, der am Rucksack befestigt ist. So wird das Gewicht gleichmäßig auf beide Schultern sowie auf mein Becken verlagert.
Ich habe dafür zwei Gurtverschlüsse gekauft, einen speziellen Karabiner (er muss sich drehen können, einen verschließbaren Sicherungsverschluss haben und man muss ein Gurtband darin führen können), ca. 1 m Gurtband in 2,5 cm Breite, zwei Stopper und einen D-Ring.
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Auf diesem Bild seht ihr, wie ich den unteren Teil des Gurtes am Rucksack befestigt habe. Ich habe den Gurtverschluss an das Gurtband genäht, mit dem ich den Hüftgurt des Rucksacks variieren kann. Das war die einzige wirklich sinnvolle Möglichkeit.

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Die Stopper müssen natürlich als erstes am Gurt angebracht werden, einer am unteren Ende, der andere am oberen Ende. Mit den Stoppern kann ich den Aktionsradius der Kamera festlegen, je enger ich die Stopper zusammen führe, desto weniger kann ich die Kamera am Gurt entlang schieben. Das ist z.B. beim Klettern praktisch oder auch beim Radfahren, also wenn man nicht möchte, dass die Kamera hin und her baumelt.

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Und hier seht ihr den oberen Teil. Auch hier habe ich den rucksackeigenen Gurt (grau) genutzt, um den Gurtverschluss zu befestigen. An dem langen Ende ist der D-Ring angenägt, damit lässt sich der Kameragurt verkürzen, man muss nur kräftig nach unten ziehen.

Also: oben ein Gurtverschluss, unten auf der Gegenseite eine weiterer Gurtverschluss.
Materialkosten: ca. 5 Euro, davon waren 3,50 Euro für den speziellen Karabiner. Den hab ich im Internet bestellt.

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Ach so: man braucht natürlich noch eine spezielle Schraube, die am Stativgewinde befestigt wird, daran wird der Karabiner befestigt. Diese Schraube gibt es z.B. von Blackrapid und kostet 19,99. Die hatte ich aber schon, weil ich ja jahrelang den Slinggurt von Blackrapid verwendet habe.

Das System ist wirklich perfekt für mich. Ich spüre das Gewicht kaum noch auf der Schulter, habe aber den vollen Bewegungsspielraum, behalten, den mir der Slinggurt bislang geboten hatte. Zusätzlich kann ich damit sogar Fahrrad fahren. 😉

 

Winterhude für’s Frühjahr

Irgendwann vor Weihnachten im letzten Jahr gab es das Schnittmuster „Winterhude“
von Pech & Schwefel als kostenlosen Download. Es beinhaltet drei Versionen:
Shirt, Rock, Kleid.
Das Schnittmuster lag etwa zwei Monate bei mir, ebenso der Stoff, den ich als Sonderangebot bei einem örtlichen Stoffhändler gekauft hatte.
Vor drei Tagen hab ich mich mal dran gesetzt und zunächst das Schnittmuster zusammen geklebt, ausgeschnitten und den Stoff zugeschnitten.
Ich wollte erst mal nur das Shirt nähen.

Und obwohl ich schon eine Größe größer gewählt habe, erschien mir das Vorder- und Rückenteil etwas zu eng. Hm… so schnell mal eben 10 cm Bauch- und Hüftumfang erschien mir etwas unrealistisch (auch wenn es schön wäre 😉 ).
Ich hab dann kurzentschlossen links und rechts einen Keil eingenäht, dank des Musters fällt es auch kaum auf.

Hier mal ein paar Bilder:
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Ich mag den Schnitt, vor allem den Halsausschnitt!

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Demnächst nähe ich das Kleid, ich brauche nur noch schönen Stoff dafür.

Löwenzahn

Was ist schöner als eine blühende Löwenzahnblüte? Eine ganze Löwenzahnwiese!

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In naturnahen Gegenden findet man oft große Wiesen, die schon von Weitem gelb leuchten. In Parks und Gärten dagegen ist der Löwenzahn nicht so gerne gesehen, er gilt bei vielen Menschen als Unkraut, welches man bekämpfen muss.
In meinem Garten wächst ganz viel Löwenzahn, ich mag die gelben Farbtupfen, die selbst wolkenverhangene Tage sonniger erscheinen lassen.

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Und man kann so viele schöne Sachen mit den Blumen machen. Man kann die Blumen einfach pflücken und in eine Vase stellen und sich ein paar Tage lang dran erfreuen.

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Man kann auch Kränze aus den Blumen flechten und damit die Wohnung dekorieren oder auch im Haar tragen, ich hab es getan, zwar nur im Garten aber ich hab mich wunderbar damit gefühlt!

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Habt ihr früher auch die Stiele vom Löwenzahn in mehrere Streifen eingerissen, dann in Wasser getaucht und zugesehen, wie sich die Stielenden kringeln?

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Jana im Perlenfieber

Ich hab schon lange nichts mehr geschrieben, weil ich dem Perlenfieber verfallen war. In den letzten zwei Wochen hab ich viele, viele schöne Sachen gefädelt: allerhand Ketten bzw. Anhänger, Ohrringe usw.
Aber gestern bin ich endlich dazu gekommen, die vielen Werke auch mal zu fotografieren um sie zeigen zu können.

Zum einen hab ich wieder etliche Rivoli eingefasst. Das macht mir so viel Spaß, obwohl es mit den kleinen Perlen echt knifflig ist. Aber die fertigen Ergebnisse entschädigen mich dann jedesmal für die viele Geduld, die ich aufbringen musste.

So, genug der Worte, ich lasse Bilder sprechen! 😉

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türkiser 14mm-Rivoli von Swarovski, eingefasst mit tschechischen Superduos, feuerpolierte Glasperlen und japanischen Toho-Rocailles

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und hier die fertige Kette, gefertigt nach diesem Tutorial: http://youtu.be/mRBERo70-WI

18mm-Rivoli von Swarovski, eingefasst mit tschechischen TwinBeads, 3mm- sowie 4mm-Biconen und 15/0 Toho-Rocailles.

14mm-Rivoli von Swarovski, Farbe Montana, eingefasst mit Toho-Rocailles und 3mm-Bicones von Swarovski

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Meine erste 3-D-Arbeit! Gefertigt aus 5mm-Biconen und 11/0 Rocailles

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14mm-Rivoli von Swarovski, eingefasst mit tschechischen Superduos, Rocailles von Preciosa und 3mm-Bicones von PAS-Jablonec