Einkaufstasche mit dem gewissen Extra

Boh, neulich habe ich Tafelstoff entdeckt und ich hatte sofort eine Menge Ideen, was man alles draus nähen könnte. Also musste ich ihn kaufen.

Heute hab ich Einkaufstaschen genäht, aus Baumwollstoff und habe einen dicken Streifen von diesem Tafelstoff auf eine Seite der Tasche genäht. Mit einem schönen Zierstich habe ich ihn fixiert. Das Nähen einer Einkaufstasche ist ja keine wirkliche Herausforderung aber das Ergebnis sieht toll aus, finde ich.

Jetzt kann ich meine Einkaufsliste direkt mit Kreide auf die Tasche schreiben.
Natürlich kann man auch was anderes auf den Tafelstoff schreiben, z.B. „gib nicht so viel Geld aus“ oder auch einfach nur „Guten Tag!“ oder man kann eine Sonne drauf malen oder oder oder.

Falls ihr euch fragt, was ich auf die rechte (karierte) Tasche geschrieben habe: das ist die gleiche Einkaufsliste, nur auf tschechisch. 😉

Jetzt hab ich mir einen speziellen flüssigen Tafelstift gekauft, der angeblich abwaschbar sein soll.
Pffff, denkste, ich bekomme die Kreide nicht wieder abgewischt. Ich hab es mit einem feuchten Lappen versucht, mit Spülmittel, mit Scheuermilch… aber die Schrift ist nach wie vor sichtbar.
Jetzt will ich ja nicht immer das Gleiche einkaufen, hat jemand von euch eine Idee, wie ich die „Kreide“ wieder abbekomme, ohne den Tafelstoff zu beschädigen?
Schreibt eure Ideen doch bitte als Kommentar unter diesen Beitrag. Vielen lieben Dank!

Advertisements

Sie haben Post

Letzte Woche bekam ich eine sehr schöne E-Mail von A.
Sie hatte meine Seite entdeckt, als sie nach Taschen aus Kaffeesäcken suchte. Sie wollte die Tasche nicht für sich selbst, sondern als Geburtstagsgeschenk für einen lieben Menschen.
Leider habe ich keine fertigen Sachen zum Verkaufen in meinem Sortiment, ich nähe ja meist nur für mich und gute Freunde.
Leider war auch die Zeit sehr knapp, mir wären nur 1 1/2 Tage zum Nähen einer Tasche geblieben und das hätte ich nicht geschafft, da diese Tage schon sehr zugepflastert waren mit anderen Dingen (ab und an muss ja auch ich mal richtig arbeiten 😉 ).
Aber A. blieb hartnäckig und war bereit, ein paar Tage zu warten und das Geburtstagskind erst einmal mit einem Gutschein zu vertrösten.

Am Wochenende hatte ich Zeit, die Tasche zu nähen und heute geht sie auf die Reise zu ihrer neuen Besitzerin.

IMG_2773_500px

Die Tasche hat eine kleine Innentasche und kann oben mit einem Reissverschluss geschlossen werden (wenn nicht gerade ein Ordner drin ist, wie auf dem Bild).

Ich hoffe, sie gefällt ihr, ich hätte sie ja auch gerne selbst behalten. 😉

 

Mein Rendez-Vous mit Korkstoff

Kork ist ja Trend im Moment, egal, wo man im Internet schaut, läuft einem Korkstoff über den Weg.
Als meine Kinder klein waren, hatten wir in der Wohnung, in der wir damals lebten, Korkboden verlegt, der war echt schön: weich, warm und leicht zu pflegen.
Aber dass man damit auch nähen kann, hätte ich zu der Zeit nicht vermutet.

Neulich hab ich den Korkstoff in einem Laden hier bei mir in Essen entdeckt. Ich hab zwar geschluckt, als ich den Preis sah, hab aber mal ein Stück mitgenommen.
Und dann stand ich zu Hause und hab überlegt, was ich draus mache und vor allem, mit welchem Stoff ich es kombiniere.
Irgendwas in Türkis hätte ich gut gefunden aber ich hatte keinen Stoff gefunden, der mir 100% gefallen hätte. Aber dann hab ich mal in meinem Fundus gewühlt und hab eine schön verwaschene Jeans gefunden, die mal eines meiner Kinder getragen hatte. Perfekt!

Ich hab dann einige Stunden geschnippelt, aufgetrennt & dran genäht und das ist dann dabei raus gekommen:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Taschen habe ich zunächst fein säuberlich abgetrennt und dann so platziert, wie ich es haben wollte. Das war der zeitintensivste Teil der Arbeit.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Ende hatte ich noch ein bisschen vom Jeansstoff übrig und hab noch ein kleines Portemonnaie genäht. Manchmal ist eine solch kleine Geldbörse ganz nützlich.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Tasche fängt immerhin auch mit „T“ an!

Eigentlich wollte ich mir ein T-Shirt nähen aber ich hatte keinen passenden Stoff zuhause und hatte wenig Lust, extra ins Stoffgeschäft nach Bottrop oder Essen zu fahren.

Hm, was fängt denn noch mit „T“ an und lässt sich nähen? Genau, Tasche! Und passenderweise habe ich eine Menge schöner Stoffe, die sich perfekt eignen, um eine Tasche zu nähen.

Entschieden hab ich mich für einen orangefarbenen Stoff mit schwarzen und weissen Zweigen und Vögelchen, den es mal bei Ikea gab. Ich finde, das passt prima zum Frühling und dem nahenden Sommer.
Voilà, hier ist sie, sie hat oben einen eingelassenen Reissverschluss und das Innenfutter hat eine kleine Extra-Seitentasche (auch mit Reissverschluss) bekommen.

image-4 image-5

Kunst des Verpackens

Vor ein paar Tagen wollte ich eine Tasche aus einem originalen brasilianischen Kaffeesack verschicken aber ich hatte keinen passenden Karton. Mein Mann fand noch eine schöne Kiste einer externen Festplatte, die Marke mit dem Apfel ist ja bekannt für schickes Verpackungsdesign. Weisser, satinierter Karton – das sah gut aus, das einzige, was mich störte, war der Schriftzug. Eigentlich störte mich nur der hintere Teil des Schriftzuges. Hm…

Ein Stift, ein Strich und drei handgeschriebene Wörter und fertig war die Laube. 😉

Jana_macht_Sachen_500px