Winterhude für’s Frühjahr

Irgendwann vor Weihnachten im letzten Jahr gab es das Schnittmuster „Winterhude“
von Pech & Schwefel als kostenlosen Download. Es beinhaltet drei Versionen:
Shirt, Rock, Kleid.
Das Schnittmuster lag etwa zwei Monate bei mir, ebenso der Stoff, den ich als Sonderangebot bei einem örtlichen Stoffhändler gekauft hatte.
Vor drei Tagen hab ich mich mal dran gesetzt und zunächst das Schnittmuster zusammen geklebt, ausgeschnitten und den Stoff zugeschnitten.
Ich wollte erst mal nur das Shirt nähen.

Und obwohl ich schon eine Größe größer gewählt habe, erschien mir das Vorder- und Rückenteil etwas zu eng. Hm… so schnell mal eben 10 cm Bauch- und Hüftumfang erschien mir etwas unrealistisch (auch wenn es schön wäre 😉 ).
Ich hab dann kurzentschlossen links und rechts einen Keil eingenäht, dank des Musters fällt es auch kaum auf.

Hier mal ein paar Bilder:
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Ich mag den Schnitt, vor allem den Halsausschnitt!

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Demnächst nähe ich das Kleid, ich brauche nur noch schönen Stoff dafür.

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Frühjahrskollektion – Teil 1

Das Zeitaufwändigste beim Nähen von Kleidung ist meiner Meinung nach die gesamte Vorbereitung. Neulich habe ich mir einen Schnitt für eine schöne Tunika gekauft, es ist das Modell SVEA von Farbenmix.
Ich liebe diese Tuniken! Vor allem die, die tailliert sind und genau das ist bei diesem Modell der Fall. Leider sind die einzelnen Teile (Vorder- und Rückenteil, seitlichen Vorder- und Rückenteile, Ärmel, Besatz usw.) überlappt aufgezeichnet. Man muss den Schnitt also abpausen statt ihn direkt ausschneiden zu können.
_3250300_b2_500pxDas mache ich am liebsten auf dem großen Esstisch, dort hat der gesamte Schnittmusterbogen Platz und ich ebenso, um drumherum zu laufen.

Immer, wenn ich in Tschechien bin, kaufe ich mir diese großen Bögen Pergamentpapier, es ist ideal, um Schnitte darauf zu übertragen und ist zudem sehr günstig. Für drei Bögen (jeweils 90×60 cm) zahle ich umgerechnet etwa 60 Cent. Und das Pergament hat eine gute Festigkeit. Mit ein paar Streifen Tesafilm klebe ich es an der Tischplatte über dem Originalschnittpapier feste, damit es nicht verrutschen kann und dann wird mit einem dicken Filzstift abgepaust.

Danach werden die Teile ordentlich beschriftet und ausgeschnitten und ich finde, nach diesem ersten Schritt hab ich mir erst einmal eine kleine Kaffeepause verdient.

😉