Ich kloppe Steine – Teil 2

Vor etlichen Wochen hatte ich es bereits gepostet: ich hab einen Workshop „Steinbildhauen“ besucht.
Bereits zum wiederholten Male hat der Zoo in Dvůr Králové (18 km von meinem Häuschen im tschechischen Riesengebirge entfernt) die Künstlerin Maudy Muhoni aus Simbabwe engagiert, die ihren Kursteilnehmern zeigt, wie in Simbabwe traditionell Steine in wunderschöne Skulpturen verwandelt werden. Und letztes Jahr hat mir der Workshop so viel Spaß und Freude gemacht, dass ich auch diesen Sommer wieder ein paar Tage damit verbracht habe.

Insgesamt habe ich vier Tage für meine Skulptur gebraucht, jeweils von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr am Nachmittag habe ich dran gearbeitet, allein Mittags gab es eine einstündige Pause.
Letztes Jahr habe ich alle Tage nacheinander gelegt und das war keine gute Idee gewesen, denn bereits am dritten Tag ließen meine Kräfte in den Händen und Armen merklich nach.
Deshalb habe ich dieses Jahr immer nur einen Tag in der Woche an meinem Stein gearbeitet, zwischendurch, als wir hier 37 °C und mehr hatten, habe ich auch zwei Wochen lang nichts gemacht.

Aber ich hab meine Skulptur noch rechtzeitig vor Maudys Abreise fertig bekommen. Und dank meiner Jahreskarte für den Zoo war ich etliche Male einfach nur dort, um mit Maudy zu plaudern. Sie ist ein toller Mensch und eine tolle Frau.
Ich hoffe, dass ich sie nächstes Jahr wiedersehen werde.

Und nun ein paar Bilder vom Workshop:

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Hier der Stein im Urzustand, vor meiner Bearbeitung

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Nach dem ersten Arbeitstag

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Nach dem zweiten Arbeitstag

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Nach dem dritten Arbietstag

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Nach dem dritten Arbeitstag, Blick von oben

Der vierte Arbeitstag: nach dem Raspeln, Feilen und Schmirgeln wird der Stein im Feuer erwärmt, damit sich die Poren öffnen. So kann das Wachs besser einziehen.

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Fertig! 🙂

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