Lavendelsirup

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In meinem Garten blüht zur Zeit der Lavendel. Zugegeben, der Duft ist nicht so intensiv und verführerisch wie in Südfrankreich aber er duftet und er sieht schön aus und vor allem mögen ihn die Schnecken nicht. Dafür mögen ihn Schmetterlinge!

Aus den Blüten Lavendelsäckchen für den Wäscheschrank zu fertigen, wurde mir irgendwann zu langweilig also habe ich nach einer anderen, leckeren Verwendungsmöglichkeit gesucht.

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Eine Variante davon ist, ein paar dieser kleinen, blauen Blütenknospen mit zur Kirschmarmelade zu geben. Das gibt der Marmelade einen sehr raffinierten Kick.
Eine andere Variante ist, Lavendelsirup zu machen. Er schmeckt lecker und erfrischend an heissen Sommertagen mit Mineralwasser verdünnt und ist eine tolle Alternative zum Holunderblütensirup.

Wichtig ist, dass der Lavendel garantiert unbehandelt ist, also lauft bitte nicht in den nächsten Gartenmarkt und kauft Lavendel, wenn ihr nicht genug auf dem Balkon oder Garten habt.

Für Lavendellikör braucht ihr:
Wasser, Zucker, frische Lavendelblüten, Zitronen, leere und saubere Glasflaschen.
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Füllt in einen Topf 1 Liter Wasser und 700 g Zucker und lasst es solange köcheln, bis ein Sirup entstanden ist. In die heisse Flüssigkeit gebt ihr eine Handvoll frische Lavendelblüten (ohne Stiel) und 2-3 in Scheiben geschnittene Bio-Zitronen.
Deckel drauf und 1 1/2 Tage an einem kühlen Ort (nicht Kühlschrank) durchziehen lassen. Durch ein Sieb seihen und in die Flaschen abfüllen, die vorher mit kochendheissem Wasser ausgespült wurden.
Den Sirup am besten im Kühlschrank aufbewahren.

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Holunderblütensirup und -Likör

Wenn ihr direkt am nächsten Tag meines „Holler, die Waldfee“-Postings losgelaufen seid um Holunderblüten zu pflücken und anzusetzen, dann wird es höchste Zeit für die Rezepte.

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Aus dem Ansatz Sirup oder Likör zu machen, ist kinderleicht. Für Sirup benötigt ihr lediglich Zucker und saubere, gut verschließbare, hitzebeständige Flaschen und vielleicht noch einen Trichter.

Gebt 1 Liter vom ausgedrückten, gesiebten und evtl. gefilterten Holunderblütenwasser in einen Topf und 1 kg Zucker dazu und bringt es zum Kochen. Dabei immer schön rühren, damit nichts anbrennt. Wenn der Zucker sich komplett gelöst hat, die Flüssigkeit schön klar ist und etwa 1 Minute gekocht hat, könnt ihr den Sirup heiß in die Flaschen abfüllen. Am besten spült ihr die Flaschen vorher auch noch mal mit kochend heißem Wasser aus.
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Direkt nach dem Abfüllen die Flaschen verschließen und fertig ist der Sirup.

Er schmeckt hervorragend mit Mineralwasser vermischt oder auch in Sekt oder Prosecco. Wer hat, legt noch ein paar Minzeblättchen mit ins Glas. Auch zu Vanilleeis schmeckt der Sirup lecker.

Für den Likör könnt ihr den Anteil des Zuckers ruhig ein wenig reduzieren. Im Sirup dient der Zucker vor allem als natürliches Konservierungsmittel. Beim Likör erfüllt der Alkohol diesen Dienst.

Für den Likör braucht ihr:
1 Liter vom Holunderblütenwasser
1 Liter Vodka
500 g Zucker

und natürlich auch wieder saubere, verschließbare Flaschen.

Einfach die drei Zutaten vermischen (ohne zu erhitzen), bis sich der Zucker gelöst hat und die Flüssigkeit klar ist und dann in die Flaschen abfüllen und verschließen.

Den Likör könnt ihr genau so verwenden, wie den Sirup, er ist halt weniger süß, dafür aber alkoholisch und somit nichts für Kinder. 😉